Folgeschäden

Eine unzureichende Stoffwechseleinstellung ist ein wesentlicher Faktor für die Entstehung von Durchblutungsstörungen. Diese können sich prinzipiell an allen Organsystemen niederschlagen. Schlaganfall, Sehschwäche, Herzinfarkt, Nierenschwäche, erektile Dysfunktion, die Schaufensterkrankheit, verschiedene Formen von Nervenschädigungen und das diabetische Fußsyndrom sind mögliche und häufige Folgen.

  • Bei Diabetespatienten treten akute Herzinfarkte circa drei- bis fünffach häufiger auf als bei Stoffwechselgesunden. Patienten mit Diabetes mellitus haben nicht nur ein höheres Risiko, einen Infarkt zu erleiden, sondern auch ein höheres Risiko, an einem Infarkt zu versterben. Zu den sogenannten makrovaskulären Ereignissen wie dem Herzinfarkt zählt auch der Schlaganfall.
  • Schlaganfall: Verkalkung der hirnzuführenden Gefäße können durch Kalkabsprengungen zu Verstopfungen der Hirnstrombahn führen und einen Schlaganfall verursachen. Zwei Drittel aller Schlaganfälle entstehen so. Die Folgen sind oft schwere bleibende Beeinträchtigungen der körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Die Duplex-Sonografie der Carotiden gibt Auskunft über den Verkalkungsgrad dieses Blutgefäßsystems.
  • Nierenschäden und Veränderungen der Adern in der Netzhaut des Auges sind starke Hinweise auf das Voranschreiten von Durchblutungsstörungen durch den Diabetes. Fast jeder zweite Dialysepatient ist Diabetiker.
  • Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine der häufigsten Folgekomplikationen. In der Folge müssen 6-8 von 1.000 diabetischen Personen mit einer Amputation rechnen. In der Prophylaxe spielt die regelmäßige Fuß-Inspektion durch ihren Hausarzt eine wesentliche Rolle. Patienten mit bestehendem DFS haben oft ein hohes Risiko, an Folgeschäden wie der koronaren Herzkrankheit, Erkrankungen der Niere (Hinweis: Notwendigkeit frühzeitiger Dialyse) oder der zerebralen Verschlusskrankheit zu erkranken.
  • Nervenschäden können ebenfalls Folge einer unzureichenden Diabetes-Therapie sein. Man unterscheidet die sensomotorische periphere Polyneuropathie, die beim diabetischen Fußsyndrom eine wichtige Rolle spielt, von den weniger häufigen Neuropathien des autonomen Nervensystems, die den Herzrhythmus und den Magen-Darm-Trakt angreifen.

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