Kontrastmittelultraschall

Das diagnostische Spektrum des Ultraschalls hat sich durch die Einführung von Ultraschall-Signalverstärkern erheblich erweitert. Dieser Signalverstärker besteht aus kleinsten Bläschen, sogenannten Mikroblasen, die kleiner als die roten Blutkörperchen sind. Sie werden in die Vene gespritzt und verbleiben in der Blutbahn für kurze Zeit, bevor sie dann über die Lunge abgeatmet werden. Der Ultraschall mit Kontrastmittel ist sehr schonend, weil im Gegensatz zur CT und dem MRT weder eine Strahlendosis auf den Körper wirkt noch die Nieren und Schilddrüsen geschädigt werden können.

Über das typische Durchblutungsverhalten von Organen oder Gewächsen in Organen können wichtige Aussagen zur Ursache von Erkrankungen gemacht werden.

Nur der Ultraschall kann im Echtzeitverfahren und mit der höchsten örtlichen Auflösung das Durchblutungsverhalten des zu untersuchenden Organs oder einer bestimmten Organveränderung über die Zeit als Videofilm aufzeichnen und beurteilbar machen.

Kontrastmittelultraschall kann eingesetzt werden, um:

  • Einblutungen in den Körper und seine Organe sicher aufzudecken, z.B. bei stumpfen Bauchverletzungen, bei denen Leber und Milz oft betroffen sind
  • unterversorgte Organabschnitte nachzuweisen, z.B. bei akuten Durchblutungsstörungen des Darmes
  • Leckagen in Gefäßprothesen durch den Austritt der Mikroblasen zuverlässig zu erkennen
  • nicht erklärbare diffuse Organveränderungen durch Betrachtung der Organdurchblutung beurteilbar zu machen
  • unklare Gewächse wie zum Beispiel gutartige und bösartige Tumore oder Tochtergeschwülste von Tumoren (Metastasen) zu beweisen oder auszuschließen
  • entzündliche oder strukturelle Veränderungen des Magen-Darm-Traktes sichtbar zu machen
  • Abszesse und Fistelgänge aufzudecken

Besonders gut lassen sich Veränderungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Nieren, der Milz, der Darmwand, der Blase, der Lymphknoten und aller Blutgefäße untersuchen.


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